Hangover in Bochum

Die Saison ist für uns mit dem Klassenerhalt weitestgehend durch. Es rauschen schon Namen für die nächste Saison durch das Netz, mal schauen, was dabei rumkommt. Auch wenn Coach Uwe jetzt Platz 8 als Ziel ausgegeben hat, hält sich meine Erwartung an die letzten beiden Spiele in Grenzen. Vielleicht habt Ihr aber trotzdem Lust noch zweimal im Junction Cafè ernsthaften Fußball zu schauen, bevor erst die schlimme fußballose Zeit und dann die WM mit exotischen Anstoßzeiten beginnt.
Ob unsere  weitestgehend zusammengeliehene oder sich eh auf dem Sprung befindende Truppe (Danke für gar nichts nochmal an Dufner und Co) dafür noch einmal alles gibt? Ich fürchte eher nicht.
Zu allem Überfluß fällt jetzt auch noch Maxi Wittek aus. Dass ich das jemals schreiben würde…, aber der Plan B Rakneberg ist auch nicht am Start. D.h. der Platzwart sollte am besten die linke Defensivseite im Ruhrstadion umgraben, um Vorstöße von 96 auf der Seite zu unterbinden, und in der zweiten Halbzeit bitte konsequenterweise auch die andere Seite absperren, es ist ja eh das letzte Heimspiel.

Letzte Chance für Hannover?

Damit sind wir auch schon beim nächsten Gegner:
Die Roten (Wieso eigentlich die Roten, wenn die Vereinsfarben grün-weiß-schwarz sind?) spielen die ganze Saison oben mit, ohne sich absetzen zu können und gehören zu den zwei, drei Mannschaften in der zweiten Liga, die versuchen Fußball zu spielen und nicht nur den Gegner daran hindern wollen, Fußball zu spielen. Mal schauen, ob das am Ende belohnt wird? Es kann uns aber letztlich alles egal sein!

Was gibt es noch über Hannover zu sagen?

Die berühmtesten Söhne der Stadt sind wohl Theo Lingen (kennt den noch jemand?), die Skorpions (hört die noch jemand?), diverse englische Könige namens Georg, die immerhin einer Epoche ihren Namen geliehen habe (die aber wahrscheinlich nicht einmal in England noch jemand näher kennt…). In jüngerer Zeit sind immerhin Lena Meyer-Landrut und Niklas Füllkrug zu verzeichnen. Auch Sehenswürdigkeiten sind eher Mangelware, das Gilde-Bier schmeckt auch nicht, also mir fällt nicht mehr viel dazu ein.
Heißen wir also  die Gäste aus Niedersachsen im schönen Bochum willkommen, zeigen ihnen die beste Seite und Kinder des Ruhrgebiets, vielleicht lassen sie dann ja den ein oder anderen Punkt bei uns. Schon allein damit sie im nächsten Jahr wiederkommen dürfen und nicht nach Gelsenkirchen und Dortmund fahren müssen.

Das nächste Spiel: VfL Bochum 1848 – Hannover 96, Samstag, den 09.05.2026, 13:00 Uhr, Junction Café