Westfalenland außer Rand und Band

Zum letzten Spieltag nur eine Frage:
Wer schafft es einen quasi toten Gegner mit einem Tor (und keinem Eigentor!) wieder zum Leben zu erwecken und in Kombination mit einer (eigentlich von Vielen geforderten) Einwechselung die eigene Mannschaft auseinanderfallen zu lassen?
Natürlich, wir mal wieder, und nur der VfL! Ich kann mich immer noch nicht beruhigen, deshalb keine Worte mehr dazu.

Lazarett sucht Lazarus 

Als Akt der ausgleichenden Ungerechtigkeit zum letzten Spieltag ist inzwischen gefühlt die Hälfte unseres Kaders außer Gefecht gesetzt und wir alle können nur hoffen, dass vielleicht der ein oder andere doch noch kurzfristig fit wird und spielbereit ist, toi, toi, toi.

Was wir schon immer über Münster wissen wollten…

…und nicht zu fragen wagten:
1. Wieso heißt der Verein Preußen Münster, wenn schon seit Bismarcks Zeiten protestantische Preußen und westfälische Katholiken einander nicht mochten?
2. Werden dort Ketzer immer noch im Käfig an die Kirche gehängt?
3. Woraus bestehen die lokalen Spezialitäten Möpkenbrot und Tötchen (und kann man das wirklich essen)?
4. Gibt es dort tatsächlich doppelt so viele Fahrräder wie Einwohner oder täuscht der erste Eindruck?
5. Ist bei (oder wegen) aller Fan- oder Ultrafreundschaft in Wahrheit Bochum gegen Münster das neue Westfalenderby?
6. Und wenn man die sanges- und pyrofreudigen Kurven beider Vereine betrachtet: Wieso gelten Westfalen eigentlich als dröge?

Vielleicht wissen wir am Samstagnachmittag mehr darüber, möglicherweise bekommen wir sogar 11 Spieler auf den Platz und genügend auf die Bank und hoffentlich gibt es keinen neuen Grund sich zu ärgern!

Das nächste Spiel: VfL Bochum 1848 – Preußen Münster, 30.08.2025, 13.00 Uhr, Junction Café

Mit blau-weißen Grüßen
Die Botschafter*innen