Wir leben weiter: Geisterspieltickets für das Junction-Café

Die Corona-Pandemie wird uns alle noch lange beschäftigen. Gerade kleine Unternehmen drohen daran wirtschaftlich zu zerbrechen. Das betrifft auch unsere langjährige und lieb gewonnene Fan-Kneipe der Bochumer Botschaft, das Junction Café in Kreuzberg. Das Café ist seit Wochen geschlossen. Kurzarbeit, Kündigungen, laufende Kosten, Corona-Soforthilfe – das volle Krisenprogramm. Unsere Wirtin Angie unterrichtet derweil ihre Kinder zu Hause. Doch sie muss noch mindestens Wochen, vielleicht Monate durchhalten.

Auch nach den heutigen Verabredungen zwischen Bund und Landesregierungen wird es einen nur sehr vorsichtigen Wiedereinstieg geben. Geisterspiele wohl irgendwann demnächst, aber eine Öffnung der Gastronomie wird noch auf sich warten lassen, weil andere „Öffnungen“ erstmal Priorität haben und in Kneipen nun einmal der direkte Kontakt ohne „Alltagsmasken“ schwerer vermeidbar ist. Wir werden also vermutlich länger ein Fanclub auf Distanz sein müssen. 

Daher starten wir heute eine Initiative zur Rettung unserer Fan-Kneipe, dem wichtigsten Ort in unserem Berliner Fanclub-Leben. Inspiriert von der Geisterspiel-Aktion des VfL Bochum im März, wollen wir ab heute symbolische Geistertickets für nicht stattfindende Übertragungen von VfL-Spielen im geschlossenen Junction Café verkaufen. Der komplette Erlös geht an Angie und das Junction Café. Die Bochumer Botschaft unterstützt euch bei der Aktion zusätzlich, siehe unten.

Wir möchten euch dafür gewinnen: Kauft Geistertickets, einzelne oder mehrere, welcher Kategorie auch immer, je nach Geldbeutel. Nahezu jeder und jede von uns spart seit Wochen einiges an Geld, weil wir keine Kneipen, Restaurants und Cafés mehr besuchen können. Dieses Geld fehlt den Gastronomen und bedroht ihre Existenz.Mit einer Überweisung auf das Konto der Bochumer Botschaft kauft ihr Geistertickets ab 5 Euro! Das Stehplatzticket für 5 Euro, das Sitzplatzticket für 10 Euro oder das VIP-Ticket für 30 Euro. Mit diesen Tickets sind Konditionen verbunden, die wir weiter unten erläutern. Gebt im Verwendungszweck die gewünschten Unterstützer-Kategorien „Stehplatz/Sitzplatz/VIP-Lounge“ und den jeweiligen Namen an, gfs. auch eure Mailadresse. Dann senden wir euch die namentlichen (!) Geistertickets zunächst per Mail und überreichen sie euch später im Ausdruck. Alle Einzahlungen reichen wir direkt weiter an das Junction Café. Über den Fortgang der Geister-Ticket-Aktion halten wir euch auf dem Laufenden.

Unser Konto:Bochumer Botschaft  /  IBAN: DE16 2656 2490 0607 0540 00BIC: GENODEF1HTR  /  Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle

Die Konditionen der Geistertickets:Dieses Geisterticket „berechtigt“ zum Besuch der Fernseh-Liveübertragung eines Spiels des VfL Bochums, das so nicht gespielt wird, im Junction Café, Berlin, das es daher nicht zeigen kann, in Zeiten von Corona, in denen Spielbetrieb und Gastronomie eingestellt sind. Der Erlös der Geisterticket-Verkäufe geht zu 100 Prozent an das Junction Café, Berlin. PDF-Tickets werden später gegen gedruckte Tickets eingetauscht. Diese Aktion endet mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs des VfL Bochum.

  • Stehplatztickets sind reine Solidarität 
  • Sitzplatztickets verstehen sich inklusive einem echten FIEGE-Bier – kein Geisterbier – bei einem künftigen, tatsächlich übertragenen Spiel des VfL Bochum im Junction Café
  • ein VIP-Ticket entsprechend inklusive einem FIEGE-Bier und einem Burger. 

Bier und Burger werden zur Unterstützung des Junction Cafés und der Geisterticket-Aktion vom Fanclub Bochumer Botschaft bezahlt, jedoch nur für Mitglieder der Bochumer Botschaft und begrenzt auf zwei Tickets pro Mitglied.Wir vermissen euch und den VfL Bochum sehr, und wir möchten alles daran setzen, euch wieder im Junction Café zu sehen.
Bleibt zuhause, bleibt uns treu und bleibt gesund!

Blau-weiße Grüße


Die Botschafter/innen

Das erste Geisterspiel: Samstag gegen Heidenheim

Nun, ein torloses Remis beim Tabellensechsten Darmstadt muss man wohl in unserer aktuellen Lage als Erfolg werten. Zumal endlich mal eine solide Defensivleistung zu sehen war. Aber das ist alles egal, denn der angesichts der Corona-Epidemie gerät nun auch der Profifussballbetrieb in den Ausnahmezustand. Zur Stunde ist unklar, ob oder wie diese Saison zu Ende gespielt wird. Zunächst steht uns wohl ein Spieltag vor überwiegend leeren Kulissen bevor.  

Samstag: Geisterspiel gegen Heidenheim / VfL bietet Geistertickets an 

Am Samstag spielt der VfL zuhause gegen den 1. FC Heidenheim, die derzeit auf Platz vier stehen und auswärts steht bei denen auch dreimal die „Vier“ (jeweils vier Siege, Unentschieden und Niederlagen). Wir wiederum sind auf Platz vier „von unten betrachtet“. Das Spiel ist jedoch ein besonderes. Die „Erfahreneren“ unter uns kennen ja noch Erstligaspiele gegen Waldhof Mannheim oder so mit 7.000 Zuschauern und man konnte in der „Ost“ auch im Sitzen gucken. Diesmal heißt es aber: Zuschauerzahl null. Die entsprechenden Hintergründe sind euch ja bekannt.

Dies bedeutet für den VfL nicht nur fehlende Unterstützung von den Rängen, sondern auch eine erhebliche Einbuße an Umsatz. Daher begrüßen wir ausdrücklich die „Geisterspielticket“-Aktion des Vereins. Ihr könnt online für 5, 10 oder 18,48 Euro ein so genanntes „Geisterspielticket“ erwerben. Dies berechtigt natürlich nicht zum Eintritt, aber ihr unterstützt damit unseren Verein. 

Weitere Informationen findet ihr hier 

Wir flankieren diese Aktion. Wer am Samstag sein Geisterticket vorzeigt, bekommt ein Getränk ausgegeben. 

Ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Solange es keine diesbezüglichen behördlichen Einschränkungen gibt oder unsere Wirtin Angie eine entsprechende Entscheidung trifft, gehen wir davon aus, dass die kommenden Spiele (so sie stattfinden) im Junction Café zu sehen sein werden. Zugleich appellieren wir an eure Verantwortung, dass diejenigen unter euch, die sich krank fühlen oder einen Infektionsverdacht haben, zuhause bleiben.

Samstag, 14.3.2020, 13:00 Uhr, VfL Bochum – 1. FC Heidenheim, Junction Café 

Samstag in Darmstadt

Preisfrage: Welche Mannschaft hat zu Hause die meisten Tore geschossen? Nur der VfL! Und wer hat zu Hause die meisten Tore kassiert? Nur der VfL! Folgerichtig im Trend also das 4:4 gegen den SV Sandhausen. Nach einer 2:0-Führung das 2:2. Dann nach einer 4:2-Führung (wieder mal kurz vor Schluss) das 4:4. Und das durch zwei Handelfmeter. Eine nicht ernst gemeinte Analyse: Wenn man um das Ergebnis zu halten, die ganze Offensive auswechselt, um hinten ganzganzdoll dicht zu machen, wird es so eng, dass auch die Wahrscheinlichkeit steigt, das irgendeiner den Ball an die Hand bekommt. Wir haben damit leider eine große Möglichkeit verspielt, gegen einen schwachen Gegner weiteren Abstand auf die Abstiegsplätze zu gewinnen. Aber auch dieser Verein aus Gelsenkirchen hat ja im Pokal zu spüren bekommen, dass „Mauern“ zwar ein ehrenwertes Bauhandwerk ist, aber im Fußball nicht immer der beste Ratgeber. Hähä! Mit Sicherheit nicht mehr auflaufen wird für uns der Sportskamerad Chung-yong Lee, der im Laufe der Woche seinen Vertrag beim VfL gekündigt hat und nun in seiner südkoreanischen Heimat für Hyundai spielt.Apropos Werks- und Konzernteams. Die „Hopp-Debatte“ hat die Gemüter erhitzt. Es ist gut, dass wieder einigermaßen Ruhe eingekehrt ist, kein einziges Spiel abgebrochen wurde und die Diskussion auch etwas differenzierter wurde. Die persönlichen Angriffe gegen Hopp sind nicht gutzuheißen, auch wenn sachliche oder humorvolle Kritik erlaubt sein muss. Aber sie gehören auch nicht in den ganz großen Topf, in dem Rassismus in den Stadien, die Diskussion über Kollektivstrafen und sonstiges zu einem Brei zusammengerührt wird. 

Samstag in Darmstadt

Am Samstag geht es für uns gegen die „Lilien“ aus Darmstadt ins Stadion am Böllenfalltor. Darmstadt hat zuletzt Anfang Dezember verloren. Vier Remis folgten dann vier Siege. Sie stehen daher auch auf Platz zwei der Rückrundentabelle. Kurios: Trotz des Aufschwungs will Ex-VfL Jugendtrainer Dimitrios Grammozis seinen Cheftrainer-Vertrag bei Darmstadt nicht über die Saison hinaus verlängern. Wir sind gespannt, wohin es ihn zieht. Darmstadt muss das gerade noch verdauen 😉 

Samstag, 7.3.2020, 13:00 Uhr, SV-Darmstadt 98 – VfL Bochum, Junction Café

Sonntag gegen Sandhausen

Auch wenn die Bilanz des VfL im laufenden Jahr bislang negativ ist, so haben wir immerhin „nur“ gegen die drei Vereine an der Tabellenspitze verloren, hingegen zwei Siege gegen die direkten Wettbewerber um den Klassenerhalt geholt. Am Samstag gelang uns der Last-Minute-Sieg durch den Lucky Punch von Vitaly J. in Dresden. Schön war das Spiel nicht. Aber darum geht es gerade auch gar nicht. 

Sonntag gegen Sandhausen 

Am Sonntag steht das nächste 6-Punkte-Spiel an. Zumindest besteht die Chance, mit einem Sieg den derzeitigen Tabellenelften SV Sandhausen hinter uns zu lassen. Zuhause sah es für uns gegen  den Club aus der 15.000-Einwohner-Metropole zwischen dem Hardtwald und dem Kraichgau in den letzten Jahren ganz gut aus. Wäre da nicht diese eine blöde Sache, dass wir leider jede Negativserie des Gegner beenden. Sandhausen hat die letzten vier Spiele mit null Punkten und ebensowenig Toren hinter sich. Zur Aufstellung ist bislang wenig bekannt. Aber es ist zu vermuten, dass Thomas Reis das Experiment mit Wintzheimer als alleiniger Spitze in der Startelf am Sonntag nicht wiederholt. 

Samstag, 1.3.2020, 13:30 Uhr, VfL Bochum – SV Sandhausen,  Junction Café

Wir trauern um Helmut

Der Fanclub Bochumer Botschaft trauert um Helmut Schmidt. Helmut war seit unserer Gründung im Jahr 2006 dabei. Er war für uns mehr als nur Mitglied. Er war als der erfahrenste VfL-Fan für uns alle eine Kultfigur und ja, im positiven Sinn auch eine Art Maskottchen. Und wir waren für ihn, wie er selbst sagte, eine zweite Familie.

Unvergessen sind seine Geschichten von „damals“, so von einem Auswärtsspiel des VfL im Jahr 1972 beim FC Bayern und dem Besuch in einer Münchener „Frikadellenbude“, die „sicher niemals akzeptiert“ werden würde. Es handelte sich um den ersten McDonalds im Land. Unvergessen, wie Helmut mit seinen Anekdoten den routinierten Entertainer (und auch langjährigen) VfL-Fan Hans-Werner Olm bei seinem Besuch bei uns in der Botschaft an die Wand spielte. Unvergessen sein ewiges Mantra: „Alles außer Bochum ist scheiße!“. Wenn wir über den VfL geschimpft haben, hat Helmut stets Gelassenheit angemahnt und Optimismus eingefordert. Der Raucher Helmut hatte das Glück der Namensgleichheit mit einem früheren Bundeskanzler. Als wir für unsere frühere Heimstatt „Jägerklause“ ein Rauchverbot verabredet haben, gab es für einen von uns eine Ausnahme: Helmut Schmidt.

Helmut hatte in den letzten Jahren keine einfache Zeit. Einige unserer Mitglieder haben mit großem Aufwand versucht ihm zu helfen. Helmut wurde im Juni tot in seiner Wohnung aufgefunden. Helmut wurde 61 Jahre alt.

Wenn es einen Fußballgott gibt, sitzt Helmut nun auf einem blauweißen Sessel und wird uns aus dem Himmel ermahnen, nicht zu streng mit dem VfL zu sein. 

Lieber Helmut, ruhe in Frieden. Wir denken an dich!

Samstag gegen Magdeburg

eins ist sicher: Auch Saison Nr. 9 nach dem letzten Abstieg endet für den VfL im Tabellenniemandswunderland. Einerseits ist das Mindestziel der Saison der „Top 25“ kaum noch erreichbar, andererseits ist ist nach einer sportlich eher unnüchterenden Rückrrunde auch keine wirkliche Abstiegsgefahr mehr in Sicht. Nach der wieder einmal ärgerlichen 3:2-Niederlage in Aue heißt es nun: Planen für die zehnte Runde in der zweiten Liga. Doch davon lassen wir uns die Laune nicht vermiesen. Wir feiern durch bis morgen früh und singen Bummsfallera.

Wer das Saisonende im Stadion ohne oder trotz „Bummsfallera“ erleben will, möge sich beeilen. Der VfL hat weitere 1700 Karten an Union Berlin vergeben, und dass bevor überhaupt der Vorverkauf für die eigenen Zuschauer startet. Das ist am Freitag ab 10 Uhr der Fall. Leider nur an Inhaber von Dauerkarten oder Vereinsmitglieder. 

Samstag gegen Magdeburg

Rechnerisch können wir den Klassenerhalt am Samstag gegen den sehr sympathischen und immer freundlichen 1. FC Magdeburg klarmachen. Naja. Soweit. Rest, schaunwermal. 

Botschafts-Grillen auf dem Tempelhofer Feld

Im Anschluss an das Spiel beim FC St. Pauli (Sonntag, 12.05., Anpfiff: 15:30 Uhr) laden wir alle Mitglieder zum Grillen auf das Tempelhofer Feld ein. Bis Sonnenuntergang wollen wir mit Euch ein paar gemütliche Stunden bei hoffentlich schönem Wetter verbringen. Für Fiege-Freibier und Grillgut wird unsererseits gesorgt. Wir freuen uns auf hoffentlich zahlreiches Erscheinen :-). Damit wir etwas planen können –  meldet euer Interesse kurz an unter vorstand@bochumer-botschaft.de 

 VfL Bochum – 1. FC Magdeburg, Samstag, 4. Mai, 13.00 Uhr, Junction-Café 

Samstag gegen den HSV

Das (frei nach Bruno Labbadia) von sky zum „Westfalen-Derby“ hochsterilisierte Spiel bei Arminia Bielefeld bestätigte, dass der VfL seit der Winterpause komplett „von der Rolle“ ist. Die Führung nach einer Ecke (!) durch einen Schuss von Patrick Fabian (!!), war das 700. Zweitligator des VfL. Aber sie währte nur fünf Minuten. Nach dem Ausgleich zerfiel die Mannschaft in ihre Einzelteile, kassierte noch zwei Tore (auch durch einen umstrittenen Handelfmeter) und die Punkte blieben an einem nicht existierenden Ort am Rande des Teutoburger Waldes. Von der einst spielerischen (wenn auch nicht immer effektiven) Überlegenheit unserer Mannschaft ist derzeit wenig zu sehen: Ballbesitz 44:56 Prozent und erfolgreiche Pässe 297:404. Und dann eben alternativ mal „dreckig“ kann der VfL auch nicht (12 Fouls gegenüber 23 der Ostwestfalen, davon aber eines, das mit Platzverweis geahndet wurde).  

Bochumer wieder Dritter beim Fanclub-Kneipenquiz

Am letzten Samstag wurde auf Einladung des Nürnberger Fanclubs „Clubberer 04“ das (fast) schon traditionelle Kneipenquiz der Berliner Fanclubs ausgetragen. Die Auslosung der Gruppenphase bedeutete für unser Team (Eva, Benny, Jakob, Thomas) ein doppeltes Auswärtsspiel. Wir mussten antreten gegen Union & Co (mit Union Berlin – Fans) und die „erste Mannschaft“ der Nürnberger Gastgeber. Doch zwei souveräne Siege mit profundem Allgemeinwissen („Aconcagua!“) sicherten uns nicht nur das Halbfinale, sondern auch die Favoritenrolle. Doch wir sind ja schließlich der VfL. Wenn es drauf ankommt, stimmt der Matchplan nicht. Die (leichten) Sportfragen umschiffend und auf andere Themengebiete ausweichend, mussten wir uns dem späteren Sieger, der „Berliner Bagaasch“ (Kaiserslautern), geschlagen geben. Die Finalfragen der Pfälzer gegen die Schalker („Königsblau Berlin“) wiederum hätten wir alle beantworten und den Pokal ins Junction holen können. Aber es sollte nicht sein und so wurden wir  wie im Vorjahr (allerdings diesmal ohne „Spiel um Platz 3“) Dritter. 

Samstag gegen den HSV 

Am Samstag steht das 76. Pflichtspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten Hamburger SV  an. Zuletzt hatte der VfL die Hanseaten vor ziemlich genau 9 Jahren zuhause in einem Pflichtspiel zu Gast. Und ein bisschen Bundesligagefühl kehrt wieder ein ins Ruhrstadion. Unvergessen beispielsweise die beiden Heimspiele im Jahr 1988, als der VfL den HSV erst 4:0 im Ligaspiel abfertigte und zwei Wochen später mit einem 2:0 ins DFB-Pokalfinale einzog. Das Hinspiel in dieser Saison endete 0:0. Sicher nicht dabei ist beim VfL ist wegen Rotsperre Jan Gyamerah, der so auch nicht in die Verlegenheit kommt, gegen seinen künftigen Arbeitgeber im Aufstiegskampf spielen zu müssen.  Ausfallen werden wohl zumindest auch Vitaly Janelt (Adduktoren) und Danilo Soares (Knie). 

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Samstag in Ingolstadt

Das muss man erstmal hinbekommen. Anstoß im eigenen Stadion gegen Aufsteiger Paderborn und nach 29 Sekunden zappelt der Ball im Netz. Im eigenen! Am anderen äußeren zeitlichen Rand der ersten Spielhälfte spielte Baumgartner einen deutlich zu zärtlichen Rückpass, den der Gegenspieler schneller erreichte als unser Keeper, so dass es zur Halbzeit 0:2 stand. Mehr als der Vielleicht-Abseits-Anschlusstreffer von Lukas Hinterseer passierte in Folge nicht. Das zweite Spiel nun in Folge verloren – und das leider nicht unverdient. Ein Ballbesitz von 56 Prozent reicht nicht, wenn der Gegner ebensoviel Prozent der Zweikämpfe gewinnt, auch mehr (20:15) Torschüsse hat und dabei doppelt so erfolgreich ist. Hinten ärgerliche Fehler, in der Mitte oft zu langsam und behäbig, vorne nicht effektiv. Und so steht der VfL dem tabellerischen Niemandsland wieder näher als der Aufstiegszone. Vor uns im Ranking stehen so Kracher wie Kiel, Heidenheim oder eben Paderborn. 

Eine Geldspritze von 200.000 Euro bekommt der VfL, weil Felix Bastians seinen Vertrag in China bei Tianjin Teda verlängert hat. Und wie zwar wie wohl vertraglich verabredet von Bastians‘ Privatkonto überwiesen. Wie die Faktenlage wirklich ist (kicker sagt: „aus Verbundenheit“, Günna Pohl hält dagegen: „Weil sonst der ursprüngliche Vertrag nicht zustande gekommen wäre“) wissen wir nicht. 

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Samstag gegen Paderborn

Es gibt so Spiele, die hinterlassen eine innere Leere. VfL-Fans reicht da schon der Name einer bestimmten Stadt in Belgien oder der Künstlername eines brasilianischen Fußballkünstlers mit drei Buchstaben. Komplett „innen leer“ war das Junction-Café am Sonntag nach dem Spiel in Sandhausen sehr kurz nach Abpfiff. Auch schon zuvor verließen es Zuschauer in Scharen. Zu ärgerlich war die 3:0-Niederlage, zumal an einem düster-kalten Sonntagnachmittag. Manuel Riemann musste seine Kappe wieder mit Gegentorschuld beladen. Je nachdem wie man es statistisch sieht im Vergleich zum Duisburg-Spiel: mit Verantwortung für doppelt so viel Tore oder diesmal nicht alle, sondern nur zwei Drittel aller Gegentore. Aber es an ihm festzumachen, wäre unfair. Einer irgendwie noch „okayen“, aber offensiv ineffektiven ersten Halbzeit (in der der sky-Kommentator eine rästelhafte „Mentalität“ des VfL meinte erkennen zu können) folgte eine indiskutabel schlechte zweite. Natürlich kann man Spiele verlieren. Aber zugleich scheint der VfL leider nicht reif genug dafür zu sein, eine Mannschaft wie diese immens limitierten Hardtwald-Holzfüße „mal eben so“ zu schlagen. Wieder einmal wurde in der VfL-Gemeinde die Frage gestellt: Lag es an der Auf- oder der Einstellung? Wie auch immer. Aber die Frage, was im Marbella-Trainingslager mit einem zudem verstärkten Kader eigentlich so geübt wurde wurde, ja die darf man schon stellen. 

In dieser Woche heftig diskutiert wurde in der VfL-Szene auch der Abgang von Jan Gyamerah zum Saisonende. Unser Rechtsverteidiger wird seinen Vertrag nicht verlängern und den Verein ablösefrei verlassen.

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Sonntag bei Sandhausen

die Ballspielvariante des „Faustball“ erfreut sich hierzulande nur einer randständigen Beliebtheit. Eine Ausnahme ist wohl Manuel „no risk no fun“ Riemann, der das überwiegend überlegene, wenn auch ganz sicher nicht überragende Spiel des VfL gegen den MSV Duisburg mit einer etwas unüberlegten Aktion noch einmal spannend machte. Mit dem am Ende knappen, aber verdienten 2:1-Sieg kann der VfL vorerst den Anschluss „die da oben“ halten.

Sonntag in Sanddingsbums

Unser Kader ist bis auf wenige Ausnahmen komplett und wurde in der Winterpause verstärkt, es gibt keine Ausreden mehr. Aber was soll man zu Sandhausen schreiben? Den x-ten Sandhaufen-Witz? Sportliche Analyse? Wenn wir noch eine Chance auf Platz 3 haben wollen, muss man den Verein aus diesem Kaff mit 15.000 Einwohnern, wo der letzte Bus um 17 Uhr fährt und man die eigene Schwester lieber hat, als gesetzlich erlaubt, dahin pöhlen wo sie hingehören. Ist halt nunmal so. Punkt.

Trikots sind da – gegen Ingolstadt

Die von unserem Vorstandssprecher Daniel organisierten Bochumer-Botschafts-Trikots sind bald da. Aber leider Daniel nicht. Der hockt gerade am am anderen Ende der Welt in Australien, guckt sich die Weltkugel von unten an und schaut VfL-Spiele zu völlig absurden Tageszeiten. Aber beim Spiel gegen Ingolstadt (Samstag, 16. Februar) sind Daniel und die Trikots da. 

 Auswärtsspiel in Dresden

Update und Fristverlängerung: Am Sonntag, 3. März (13:30 Uhr) spielt der VfL bei Dynamo Dresden. Eine gute Gelegeheit für einen weiteren gemeinsamen Besuch eines Auswärtsspieles. Wir buchen – abhängig von der Mitfahrenden – entweder eine Gruppenkarte mit der Bahn oder „vielleicht benötigt ja man auch mal einen Kleinbus“ (echte Ruhris verstehen das), aber zumindest ein „Fahrzeug, das zu uns passt“ würde unser Vorstandsmitglied Bobbi fahren wenn es weniger sind. Daher bitten wir euch, euer Interesse per Mail an info@bochumer-botschaft.de zu bekunden oder uns das spätestens zum Spiel gegen Padernborn am 9. Februar mitzuteilen. 

SV Sandhausen – VfL Bochum, Sonntag, 3. Februar, 13.30 Uhr, Junction-Café